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September 2017
Renate Graziadei, Choreographie, Arthur Stäldi, Dramaturgie und Co-Choreographie

Renate Graziadei, geboren in VLBG-Österreich, begann ihre Tanzausbildung in der Schweiz. Anschließend studierte, arbeitete und lebte sie 3 Jahre in New York, wo sie u.a. bei der Nina Wiener Dance Company tanzte. Im Anschluss an ihre Rückkehr nach Europa arbeitete sie mit Rui Horta beim S.O.A.P. Dance Theatre Frankfurt und schloss sich danach der Hamburger Tanzgruppe COAX an.

Der gebürtige Schweizer Arthur Stäldi begann seine Tanzausbildung in Luzern (Schweiz) und Rotterdam (Holland). Er arbeitete an verschiedenen Stadttheatern in der Schweiz und Deutschland und gründete 1989 gemeinsam mit der Tänzerin Rica Blunck die Hamburger Tanzgruppe COAX.

Im Herbst 1994 gründeten Renate Graziadei und Arthur Stäldi zusammen das Kollektiv laborgras. Neben der Realisierung zahlreicher eigener Projekte beteiligten sich Renate Graziadei und Arthur Stäldi zudem an diversen Produktionen anderer Künstler. Die längste und engste Zusammenarbeit besteht seit 1999 mit dem Choreografen David Hernandez.

laborgras ist im Jahre 2000 nach Berlin-Kreuzberg gezogen und hat zwei Jahre später ein eigene Studiobühne eröffnet, welche sich zu einem Anziehungspunkt auf nationaler und internationaler Ebene entwickelt hat. Das Studio Laborgras am Paul-Lincke Ufer ist Bühne, Proberaum, Recherche- und Austauschplattform in einem.

Renate Graziadei und Arthur Stäldi unterrichten darüber hinaus seit 1996 regelmäßig zeitgenössische Tanztechnik, Improvisation und Komposition im In- und Ausland. Arthur Stäldi ist seit 2008 national und international als Improvisator, Choreograf und Dramaturg tätig. Renate Graziadei arbeitet seit 2004 als Korrepetitorin und seit 2008 zusätzlich als Tänzerin bei Sasha Waltz & Guests. 2010 wurde sie in der Kritikerumfrage von ballet-tanz als beste Tänzerin des Jahres ausgezeichnet.

Im März 2015 erhielt laborgras den von der Akademie der Künste verliehenen Kunstpreis Berlin in der Sparte Darstellende Künste. Im September desselben Jahres wurde Renate Graziadei für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST aufgrund ihrer tänzerische Leistung in der Produktion Transition nominiert.